Wetzlarer
Kunstverein

Berichte über Vereinsaktivitäten


Jubiläum 2004
Wetzlarer Kunstverein
Eigene Galerieräume zum
40. Geburtstag


Zuhause für den Kunstverein

Der Mietvertrag ist unterschrieben, die Schlüssel haben den Besitzer gewechselt. "Endlich!", stellt Margret Uellenberg fest und quittiert damit den Umstand, dass der Wetzlarer Kunstverein, dessen Vorsitzende sie ist, nun über eigene Galerieräume verfügt. Das passende "Geschenk" der Stadt an den Verein, der seit 40 Jahren in ihren Mauern ehrenamtlich für die aktuelle Kunst eintritt.


Ortstermin: Gert Heiland und Margret Uellenberg

Ortstermin in der künftigen Galerie des Kunstvereins Wetzlar: Vorsitzende Margret Uellenberg und ihr Stellvertreter Gert Heiland. (Foto: privat)
 

53 Quadratmeter misst das heiß ersehnte "Zuhause", drei Räume im Erdgeschoss des Alten Rathaus in der Hauser Gasse. Sie darf der Verein nutzen. Vorerst befristet auf zwei Jahre, mit Verlängerung um jeweils ein Jahr, wenn keine der Parteien kündigt.

Doch vor der ersten Ausstellung im eigenen Domizil müssen Licht installiert, Wände und Decken gestrichen, Schienen angebracht und der Teppichboden gereinigt werden. Sobald die Räume leer sind, hat der Elektriker das Sagen.

Ziel ist, die Galerie am 26. September offiziell zu eröffnen. Dies soll mit einer Ausstellung der noch lebenden "Gründerkünstler" geschehen: Dieter Mulch, Hanneliese und Alfred Georg Fischer, Heinrich Janke und Hein Ufer. Zwar, so die Vorsitzende weiter, könne man keine großen Bilder zeigen, aber dafür seien die Räume für Präsentationen mit intimem Kabinettcharakter bestens geeignet. Und: Nun könne der WKV auch bundesweit namhafte Künstlerinnen und Künstler ansprechen, nach Wetzlar holen und damit helfen, die Attraktivität der Domstadt zu steigern. Bislang scheiterte dies meist daran, dass derlei Größen wenig Interesse haben, in einer Verwaltung   wie der Neuen Galerie im Kreishaus   auszustellen.

Apropos! Die bewährte und gute Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt und dem Lahn-Dill-Kreis soll erhalten bleiben. So möchte der WKV nach wie vor im Kreishaus, im Stadthaus am Dom und im Stadt- und Industriemuseum zu Gast sein. Und diese Kooperation kann nun auch umgekehrt funktionieren. So könnte das Museum beispielsweise Arbeiten von Paul Klose oder die WKV-Nachbarin Stadtarchiv Dokumente aus den Beständen in den Kunstvereinsräumen zeigen, bietet Uellenberg an.
 

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